| Triathlon Gießen |
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| Geschrieben von: Benjamin Rossmann |
| Donnerstag, 10. September 2009 um 10:17 Uhr |
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Triathlon Gießen
Nach dem ich bei meinem letzten Wettkampf dem Duathlon in Laubach wegen dem technischen Raddefekt die Ziellinie nicht gesehen hatte, hoffte ich diesmal um so mehr, dass alles halten würde. :-) Aber der Radcheck ergab keine Beanstandung was mir eine gewisse „Ruhe“ gab. Wenn man die vor einem Wettkampf überhaupt haben kann. :-) Die Bedingungen waren auf jeden Fall perfekt. Ich war Samstag angereist und hatte eine Unterkunft einen Steinwurf entfernt vom Start. Meine Schwester Annette, die in Gießen studiert, stellte mir bereitwillig ihr WG-Zimmer zur Verfügung. Somit war ich den Sonntag pünktlich an Ort und Stelle und konnte noch zusammen mit Benedikt, der mich schon in Laubach perfekt betreut hatte, die Laufstrecke abfahren, um eventuelle „Ehrenrunden“ oder „extra“ Meter zu vermeiden. Die Lahn hatte laut Veranstalter 19 °C, was von den Teilnehmern einhellig bezweifelt wurde. Aber es half nichts, an den zwei Kilometer schwimmen kam ich nicht vorbei und die Kälte spornte natürlich zusätzlich an schnell aus dem Nass herauszukommen. Leider half das bei mir nicht wirklich und nur auf die außergewöhnlichen Schlingpflanzen in der trüben Lahn, die mich mehrere Male aus dem Rhythmus brachten, konnte ich das wohl nicht schieben. Nach meiner „Lieblingsdisziplin“ schwang ich mich auf meinen Drahtesel, um die Sieben Runden a 12 Kilometer pedalierend hinter mich zu bringen. Nach wenigen Runden wurde es ganz schön voll auf der kleinen Runde, da außer der Athleten der Mitteldistanz noch die der Sprint- und der Kurzdistanz unterwegs waren. Glücklich über den kollisionsfreien Radsplit wechselte ich dann auch in die Laufschuhe.
Leider konnte ich den Rückstand vom Schwimmen auf die Führenden Matthias Graute und Michael Wetzel beim Radfahren nicht verkürzen und lag weiterhin ca. fünf Minuten zurück. Da kam die gezwungene Pinkelpause in der zweiten von vier Laufrunden äußerst unpassend und machte die Aufholjagd auch nicht wirklich einfacher. Trotzdem konnte ich mich langsam Michael Wetzel nähern und ihn am Ende der dritten Runde überholen. Doch die Aufholjagd hatte einfach zu viel Körner gekosten und so überholte er mich postwendend. Da war mein Widerstand dann leider gebrochen und ich musste mich mit dem dritten Platz zufrieden geben. Angesichts meiner harten Trainingswoche war ich mit dem Ergebnis aber zufrieden. Mir war die Vorbereitung für Hawaii wichtiger und letztlich zählt der Wettkampf auf der Südseeinsel um einiges mehr. :-)
In dem Sinne, bis die Tage...
Beste Grüße Benni |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 10. September 2009 um 10:43 Uhr |













